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 Zwei unterschiedliche, fast gegensätzliche künstlerische Sprachen treffen sich in der Ausstellung, die jetzt in der Galerie peregrinus in Scheidegg Scheffau eröffnet wurde und bis 22.11.15 zu sehen ist.

Die Lindauerin Elke Sckell, auch als Mode- und Werbefotografin tätig, zeigt in der Ausstellung beachtenswerte freie künstlerische Fotografie mit einer sensibel einfühlsamen Bildsprache. Im Polaroid-Transfer-Verfahren überträgt sie die hauchdünne bildtragende Schicht einer Polaroid-Fotografie auf Aquarell-Papier. Das Ergebnis wird vom Zufall des äußerst heiklen Prozessschritts wie auch von der Gestaltungsabsicht der Künstlerin beeinflusst. Im Ergebnis spürt man eine wohltuende Spannung zwischen Perfektion und Scheitern verbunden mit Motiven, die wohlüberlegt arrangiert und gestaltet sind.

Der Bildhauer Reiner Anwander aus Hoßkirch (Kreis Ravensburg) arbeitet vorwiegend mit alten Eichenbalken, die „schon die Zeit von Friedrich Schiller erlebt haben“, wie er sagt, und einst vom Zimmermann mit den konstruktiven Kerben und Höhlungen für den Hausbau versehen wurden. Diese nimmt er auf und baut sie in die Gestaltung seiner Skulpturen als Teil der geometrisch abstrakten Formgebung mit ein. Energiefluss der Zeiten und Energietransfer bei der Gestaltung „im Jetzt“ vereinigen sich und finden sich in Titeln wie z.B. „Trafo“ wieder – der Trafo, der elektrische Energie von einer Spannungsebene in die andere wandelt. Rasterhafte Flächen starker Farblandschaften in Acryl auf Leinwand bilden einen Kontrapunkt zu den in sich ruhenden Skulpturen.

 

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