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Zum Bericht der Westallgäuer Zeitung vom Sa. 21.11.15 zum Parteitag der CSU:
 
Die CSU verlangt Obergrenzen für das Kontingent an Flüchtlingen, das Deutschland aufnehmen will. Was die Köpfe der CSU nicht beantworten ist, was sie zu tun gedenken, wenn diese Obergrenze erreicht ist. Die Flüchtlinge in einen Flieger setzen und  in der Türkei ausladen? Vor der Grenze erfrieren lassen und dem Nachbarn die Schuld daran geben - oder was? So lange diese Frage nicht menschenwürdig beantwortet ist, bleiben solche Forderungen hohle Sprüche ohne Plan.
Und die, die hart daran arbeitet, wie ein tatsächlich umsetzbarer Plan aussehen kann - Angela Merkel, die wird verunglimpft, als könne man einen solchen Plan aus der Tasche zaubern. Ein solcher Plan verlangt aber harte, mühsame und langwierige Arbeit mit schwierigen Partnern. Schnelle Lösungen sind hier Scheinlösungen. Solche Scheinlösungen beschädigen die Glaubwürdigkeit unserer christlichen Werte. Das ist aber das wichtigste Gut, das wir für eine Friedensentwicklung in die Waagschale werfen können. Damit schaden solche Scheinlösungen unserem Land und seinen Bürgern ebenso wie den Flüchtlingen.

Auszug aus dem Artikel "Ende der Arroganz" in Der Zeit vom 19.11.15

 

Gerd Müller, BundesministerGerd Müller, Bundesminister